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Was du wissen musst, wenn du als KFZ/Zweiradmechaniker Geld verdienen möchtest

Autos und Zweiräder reparieren im Nebenjob? Das klingt ein wenig nach „das Hobby zum Beruf machen“. Wenn du technisch begabt und handwerklich geschickt bist, kannst du deine Auto- und Motorkenntnisse in einen kleinen Nebenverdienst umsetzen. Es gilt allerdings einiges zu berücksichtigen.

Das Wichtigste zuerst: Die gesetzlichen Vorgaben

Die Handwerksordnung sieht vor, dass du für den Betrieb einer Kfz-Werkstatt Meister sein musst. Ausnahme: Du hast einen Meister als Betriebsleiter angestellt. Grund dafür sind die sicherheitsrelevanten Arbeiten, die bei der Kfz-Reparatur anfallen. Für Schönheitsreparaturen gilt diese Beschränkung nicht. Auch wenn du eine mindestens sechsjährige Erfahrung als Geselle besitzt, könnte eine Ausnahme gemacht werden – näheres erfährst du bei der Handwerkskammer. Als selbstständiger Handwerker müsstest du dich nämlich auch in die Handwerksrolle eintragen lassen.

Wenn du keinen Meistertitel besitzt und auch die Voraussetzungen für eine Ausnahmeregelung nicht erfüllst, bleibt dir nur, dich an eine bestehende Kfz-Werkstatt zu wenden und nach einem Minijob als Angestellter zu fragen.

Ohne Werkzeug und Werkstatt geht gar nichts

Wichtig für den selbstständigen Nebenjob sind zwei Dinge: Du brauchst einen abschließbaren Raum, und du solltest Stück für Stück in wirklich gutes Handwerkszeug investieren. Einen günstigen Raum findest du über die Immobilienseiten deiner Heimatzeitung oder du machst einen Aushang beispielsweise in einem Supermarkt.

Gutes Werkzeug hingegen erleichtert dir die Arbeit. Für die einfachen Arbeiten kommst du sicherlich mit einem Standardwerkzeugsatz aus. Wenn sich deine Arbeiten herumgesprochen haben, wirst du wahrscheinlich immer mehr und auch anspruchsvollere Reparaturen übernehmen. Investiere also einen Teil deiner Einkünfte in Qualitätswerkzeug.

Auf sich aufmerksam machen

Wenn du mehr Menschen erreichen willst als nur deine Freunde und Verwandten, wirst du dir ein paar Gedanken über die Werbung machen müssen. Ein Facebook-Account mit zugkräftigem Namen könnte ein Anfang sein. Bitte deine Freunde, deine Posts zu teilen, vielleicht räumst du deinen Kunden einen kleinen Rabatt auf die erste Rechnung ein, wenn sie ebenfalls ein „Like“setzen.

Als erstes musst du dir darüber klar werden, wie du den Wert deiner Arbeit einschätzt. Informiere dich, welcher Stundenlohn angemessen sein könnte. Einen Fehler solltest du dabei keinesfalls begehen: Orientiere dich niemals an den Preisen der offiziellen KFZ-Werkstätten! Weder hast du einen vergleichbaren logistischen Aufwand oder Materialeinsatz, der einen so hohen Preis rechtfertigen würde, noch bietest du als „Privatmann“die Garantien, die eine Werkstatt mit ihrer Reparatur bieten muss. Womit wir bei den Verpflichtungen wären.

Absichern, absichern, absichern

Übernimm keine Reparaturen, die sicherheitsrelevant sind. Wenn du Bremsen reparierst, ist das zwar oftmals ein leicht verdientes Geld; allerdings solltest du dir absolut im Klaren darüber sein, dass du auch alles richtig machst. Entsteht aufgrund einer von dir schlecht ausgeführten Reparatur ein Schaden, gerätst du möglicherweise in große Schwierigkeiten.

Ansonsten darfst du grundsätzlich jede Reparatur ausführen – auch wenn das heutzutage nicht mehr ganz so einfach sein dürfte: Viele Bereiche der heutigen Fahrzeuge sind softwaregesteuert oder elektronisch geregelt. Hier wären Prüfgeräte erforderlich, deren Anschaffung normalerweise das Budget deiner Einkünfte sprengen wird. Konzentriere dich dann auf die Mechanik der Fahrzeuge oder ihre Karosserie. Beulen ausbessern, Rostflecken entfernen sind Arbeiten, die nicht jeder kann – für dich eine gute Möglichkeit, dir einen Namen zu machen und damit neue Kunden zu gewinnen.